Der Yoga Weg



Yoga ist weit mehr als Dehnen
Im Westen wird Yoga oft auf die körperliche Praxis reduziert. Dabei ist diese nur ein kleiner Teil vom Ganzen, dessen Ziel es ist, den Geist zur Ruhe zu bringen. Das kann durch körperliche Praxis erreicht werden, wenn die Bewegungen auf den Atem abgestimmt sind und der Fokus ganz auf den Moment gerichtet ist. Aber wie bringt man das Gedankenkarussell zum Stillstand? Was ist es, dass den Geist in konstanter Bewegung hält? Sind es äussere Einflüsse oder ist es innere Unruhe? Und wie kann man das eine vom anderen unterscheiden?
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In die Stille kommen
Die körperliche Praxis diente ursprünglich dazu, länger in einer Sitzhaltung verharren zu können, um ungestört in die Tiefe der Meditation einzutauchen. Auf diese Art konnten Beschwerden im Rücken, in den Knien... gelindert werden. Aber nicht nur körperlichen Schmerz gilt es zu überwinden. Auch geistige Verwirrung. Hierzu gehört jegliche Form der Ablenkung. Jeder Gedanke. Wer sich auf den Yoga Weg begibt, ist dazu aufgerufen, die Energie lenken zu lernen. Sich von äusseren Einflüssen zurückzuziehen und das Göttliche in sich zu finden.
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Eins sein
Wenn dir das gelingt, wirst du erkennen, dass das Göttliche keineswegs eine Kraft ist, die von aussen über dein Leben bestimmt. Ganz im Gegenteil. Du wirst dich vielleicht fragen, was das Aussen überhaupt ist? Warum wir ihm so viel Bedeutung zumessen? Und Wieso wir ihm unsere ganze Energie und Aufmerksamkeit schenken? Wenn du dir deines inneren Reichtums bewusst wirst und erkennst, dass es im Aussen nichts gibt, dass in deinem Inneren nicht bereits existiert, wirst du verstehen, was Einssein bedeutet.
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